Leupold
Film
Production
Berlin

Der Klang des Libanon

„Im Libanon kann man nicht leben, überall gibt es Wärme und Hitze. Syrien ist die Heimat, der Wohnsitz der Beliebten.“ So beschreibt der Flüchtling Omar seinen Unmut über das Leben im Flüchtlingscamp in der Nähe von Anjar im Bekaatal an der Grenze zu Syrien und beschreibt dabei seinen Unmut.

Synopsis / Director’s Statement

Wie Omar warten hier Millionen auf das Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen in behelfsmäßigen Zeltlagern. Die Metropole Beirut liegt gerade einmal zwei Autostunden davon entfernt. Den ehemaligen Glanz der Region und seiner Hauptstadt Beirut lassen die vor dem Bürgerkrieg gebräuchlichen Bezeichnungen „Paris des Ostens“ für Beirut oder „Schweiz des Orients“ für den Libanon noch erahnen.

Vor der Kamera sprechen und singen Libanesen und geflüchtete Syrer von ihren Erlebnissen, ihrem Alltag, von Wünschen und Träumen, Geschichten ihres jeweiligen Landes, nun zusammengeführt auf libanesischem Boden. Sie singen voller Hingabe über die Liebe, ihre Nation und Religionen.

Zu den überwältigenden Landschaften des Libanongebirges und des paradiesisch anmutenden Bekaatales komponiert die deutsch libanesische Jazzsängerin Marie Séférian die Filmmusik. Es entsteht ein Film, der als eine künstlerische Bestandsaufnahme die außergewöhnlichen aktuellen Zustände des krisengeschüttelten Landes dokumentieren wird.

Filmmusik: Marie Séférian

2017, AR, FR, geplant: 42:30 min und eine längere Version

Subtitles:
EN, DE

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